Unikate für die Beschenkten
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Es ist lieb gemeint und die Verfasser investieren oft wochenlange Arbeit, um ein Gedicht für einen Jubilar zu zimmern und es auf der Fete stolz vorzutragen. Ein Gedicht ist aber nicht deshalb schon gut, weil sich die Zeilen am Ende reimen. Wir alle kennen die Werke von ambitionierten Amateuren, die weder Betonung noch Rhythmus beherrschen oder einen einfachen Satz hanebüchen umgestalten - weil es sich ja am Zeilenende reimen muß.
Ein gutes Gedicht liest sich wie Prosa: flüssig, erzählend, leichtfüßig und in der Sprache, die wir alle jeden Tag sprechen. Im besten Fall merkt man als Hörer erst beim zweiten Hinhören, daß ein Gedicht vorgelesen wird.
Dazu braucht es ein exzellentes Sprachgefühl, einen enormen Wortschatz und absolute Stilsicherheit. Wenn man Analogien aus verschiedenen Wissensbereichen einfließen lassen möchte, auch überdurchschnittliche Allgemeinbildung. Man sollte wissen, wie man Pointen aufbaut: nicht als derbes Reinhauen, sondern sich in einem Spannungsbogen aufbauend. Schlüpfrige Pointen im Stil von Herrenwitzen sind sicher nicht Ihr Niveau - und auch nicht das Ihres Jubilars und der Festgäste! Und meines auch nicht.
Die Rolex-Uhr ist schnell gekauft; der Reise-Gutschein auch. Warum schenken Sie nicht etwas absolut Individuelles und Einzigartiges? Etwas, was der Beschenkte noch nach Jahren immer wieder mal zur Hand nimmt, sich amüsiert und es anderen stolz zeigt: ein Mundartgedicht von einem wirklichen Profi.
Der Preis? Er ist Verhandlungssache. Er hängt zum Einen von der Länge des Gedichts ab. 7 bis 10 Minuten Lesezeit sind - als Anhaltspunkt - ausreichend; in Papierform (die Sie natürlich auch erhalten) ergibt das schon reichlich Text. Zum anderen hängt mein Honorar davon ab, wie umfangreich ich selber recherchieren muß: Freunde und Verwandte anrufen, befragen, Notizen machen usw.
Ich kann Ihnen deshalb nur einen Rahmen angeben: 300 bis 500 Euro.