Jahrgang 1959 gebürtige Münchnerin in der 3. Generation
Ich wußte lange nicht, was ich beruflich machen wollte/sollte/könnte und tingelte lange Jahre durch die Bürowelt - meist über eine Zeitarbeitsfirma. Daß sich mit deren Geschäftsführerin eine Affäre ergab, hatte zwei äußerst positive Auswirkungen. Erstens war es einfach schön mit der Dame und zum Zweiten verpaßte sie mir den entscheidenden Tritt in den Hintern. Und so begann ich 1983, das Abitur im Fernlehrgang nachzumachen; endlich Futter fürs Hirn! 1986 war es geschafft. Nach drei Semestern herumstudieren und nebenbei jobben (für Bafög war ich zu alt), ergab sich der Weg in die berufliche Selbständigkeit. Und den beschreite ich bis heute mit mancherlei Professionen.
Geschrieben habe ich schon immer, auch während meiner Volksschulzeit: Science-fiction-Geschichten, Gruselgedichte. Alles verlorengegangen. 2001 traute ich mich dann mit meinen Münchner Mundartgedichten vor Publikum und veranstaltete im Paulaner im Tal in München meine erste Lesung. Es folgten im Turnus von zwei Jahren fünf weitere Lesungen sowie Gastlesungen bei den Dorfschreibern, dem Freundeskreis der Münchner Turmschreiber und bei Privatveranstaltungen.
Lebensphilosophie? Wenn ich dereinst geistig umnebelt auf der Intensivstation oder im Ablebe-Vorbereitungszimmer eines Pfegeheims liege und mir das Weißbier immer noch schmeckt - sogar aus der Schnabeltasse: Dann kann es so schlimm nicht stehen um mich!